Kriens Gallus Baer Brot

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BILDBESCHRIEB STICHWORTE

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Bildautor: © www.Live-Karikaturen.ch, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das Wappen von Kriens zeigt in Weiss auf grünem Boden rechts den heiligen Gallus mit schwarzer Kutte, gelbem Heiligenschein und Abtstab; links den holztragenden schwarzen Bären, der ein gelbes Brot erhält. Die Darstellung des Holz tragenden Bären und des Brot verteilenden Gallus geht zurück auf die Legende einer Begegnung der beiden. Der Inhalt dieser Legende allerdings wird je nach Quelle unterschiedlich dargestellt.

In der einen Fassung wird davon erzählt, dass Gallus einen hungrigen Bären mit Brot fütterte. Dafür half der dankbare Bär Gallus eine Holzhütte zu bauen, die sich im Laufe der Zeit zu einem der grössten Schweizer Klöster – dem Kloster St. Gallen – entwickelte.

In einer anderen Fassung soll der Bär nachts in der Mühleggschlucht (im Kanton St. Gallen) dem schlafenden Hiltibod und Gallus begegnet sein. Gallus habe sich auch dann nicht einschüchtern lassen, als sich der Bär aufrichtete. Da soll Gallus dem Bären befohlen haben: “Ich gebiete dir im Namen des Herrn. Nimm dieses Holz und trage es ins Feuer!” . Der Bär gehorchte und trug das Holz zum Feuer. Gallus gab dem Bär anschliessend ein Brot unter der Bedingung dass er sich nie mehr erblicken sollte. Hiltibod soll alles mitgehört haben und sagte zu Gallus : “Jetzt weiss ich dass der Herr mit dir ist wenn selbst die Tiere des Waldes deinem Wort gehorchen.” Der Bär tauchte nie wieder auf.

Diese Begebenheit war der Geschichte nach ein Zeichen Gottes an Gallus, dass er dort bleiben sollte. Der Bär wurde auch das Wappentier der Stadt St. Gallen.

Am 16. Oktober 640 (nach anderen Quellen: 620 oder 646-650) starb der heilige Gallus nach seiner letzten Predigt in Arbon. Dieser Tag, der Gallustag, wird heute auch in Kriens noch gefeiert. (Textquelle)

“Gallus wurde um 550 wohl in Ulster (Nordirland) geboren, er verstarb an einem 16. Oktober gegen 650 in Arbon. Die Zugehörigkeit des Gallus zum irisch-kolumbanischen Mönchtum des 6.-7. Jahrunderts gilt als gesichert, seit Walter Berschin die älteste, fragmentarische Fassung (“Vetustissima”) der Gallus-Vita in die Zeit um 680 datieren konnte. Eine irische Genealogie des 9. Jahrhunderts nennt Gallus Callech und behauptet seine Herkunft aus der königlichen Verwandtschaft der heiligen Brigida. Wegen Gallus’ alemannischer Sprachbeherrschung vermutet Gerold Hilty eine Herkunft aus den Vogesen…” (Textquelle)

Die Anfänge der Siedlung St. Gallen gehen auf den Mönch St. Gallus (* um 550; † 620 oder 640) zurück, der als Schüler des irischen Missionars Columban von Luxeuil in das Gebiet der heutigen Schweiz gekommen war, um die Alamannen zum Christentum zu bekehren. 612 errichtete Gallus am Fluss Steinach eine Einsiedlerklause. Zu jener Zeit erstreckte sich der sogenannte Arboner Forst vom Appenzellerland bis zum Bodensee. Der Legende nach soll Gallus auf dem Weg Richtung Alpstein am Ausgang der Mülenenschlucht in einen Dornbusch gefallen sein. Er deutete dieses als Zeichen Gottes, an diesem Ort zu bleiben. Gallus und seine Jünger zogen in der Gegend umher und gewannen viele Leute für den christlichen Glauben. Er stand der Bevölkerung mit weisem Rat bei und heilte angeblich viele Kranke, darunter auch die Tochter des Herzogs von Schwaben. Dadurch drang die Kunde von den frommen Einsiedlern der Steinach weit ins Land hinaus. Gallus starb am 16. Oktober 640(?) in Arbon. Er wurde in seiner Klause an der Steinach beigesetzt. Nach seinem Tod zerfiel seine Zelle, Wallfahrer vom Bodensee besuchten jedoch regelmässig sein Grab. Im Jahr 719 gründete der alemannische Priester Otmar (689–759) zu Ehren von Gallus am Wallfahrtsort eine Abtei und gab ihr den Namen «Sankt Gallen» (Fürstabtei St. Gallen). Bis zum Untergang der Abtei im Jahr 1805 war St. Gallen ein Benediktinerkloster. Es wurde im Frühmittelalter zu einer Zufluchtstätte für irische Gelehrte und Künstler, die ihre Heimat wegen der Einfälle der Wikinger und der Dänen verlassen hatten. St. Gallen liegt ausserdem am Jakobsweg von Rorschach nach Einsiedeln. (Textquelle)

Wer gerne mehr über den Heiligen Gallus wissen will, dem sei folgendes Büchlein empfohlen, die Biografie von Walahfrid Strabo aus dem 9. Jahrhundert: Link zu Reclam

ERKLÄRUNG DER BILDKATEGORIEN

Die Auflistung von Erklärungen zu den Bildkategorien dient zur begrifflichen Zuordnung der Bilder.

Agnes Avagyan

Agnes Avagyan wurde am 1. April 1980 in Yerevan geboren und in ihrer Familie berichtet man, dass sie bereits im zarten Alter von zwei Jahren zu zeichnen begann. Nach einer umfassenden Ausbildung graduierte Agnes an der Kunstschule nach P. Terlemezyan und an der Staatsakademie der feinen Künste in Yerevan.

Im März 2002 organisierte das “Al Bayan” Dubai State Verlagshaus den zweiten Karikaturen Wettkampf an welchem Agnes zusammen mit 150 professionelle Karikaturisten aus 41 Ländern teilnahm. Sie wurde als eine der besten 15 auserwählt und nach Dubai, VAE an das Cartoon Forum eingeladen. Agnes war am Forum sowohl die einzige Armenierin als auch die jüngste und einzige weibliche Teilnehmerin.

Agnes illustrierte seit jeher mit besonderer Begeisterung Kinderbücher. Seit 2006 lebt und arbeitet sie in der Schweiz als Live-Karikaturistin und Illustratorin.

Cartoon Comic

Ein Cartoon ist eine Grafik, die eine komische und/oder satirische Geschichte in einem Bild, meistens mit einer Pointe, erzählt. Ursprünglich wurden für den Bildwitz keine Worte verwendet. Ernsthaft gezeichnete Kommentare zum politischen Tagesgeschehen mit kritischer Absicht werden als Karikatur bezeichnet. Der Übergang ist jedoch fließend. Bildgeschichten über mehrere Panels nennt man Comic. Cartoons erscheinen vorwiegend in Tageszeitungen und Zeitschriften. Im Englischen bezeichnet (animated) cartoon auch Zeichentrick­filme.

Seit Eintreten des Internetzeitalters gewannen sogenannte Flash-Cartoons mehr und mehr an Popularität. Heutzutage gibt es bereits unzählige Clips, die im „World Wide Web“ kursieren, nicht selten mit satirischem Inhalt.

Der Ausdruck Toon ist eine Abkürzung des Wortes Cartoon, die vermutlich durch den Namen der Looney Tunes, einer Zeichentrickserie von Warner Bros., Einzug gehalten hat. Der Begriff wurde 1981 durch den Roman "Who Censored Roger Rabbit?" von Gary K. Wolf und der anschließenden Adaption als Kinofilm "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" geläufig. Toons sind vermenschlichte Tiere oder Objekte, die stark karikiert dargestellt werden. Sie überstehen lebensgefährliche Unfälle, wo sie z. B. zu Staub zerfallen und dennoch in der nächsten Szene, meist unverletzt, wieder mitspielen. Sie gehorchen dabei nicht den normalen physikalischen Gesetzen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen (z.B. Klauen) haben Toons im Gegensatz zum Menschen an jeder Hand 4 Finger (inkl. Daumen). (Textquelle)

Christentum

Illustrationen zum Thema Christentum. Diese Kategorie umfasst alles, vom Kirchenfeiertag über Bilder aus der Bibel bis hin zu Bilder für den Religionsunterricht. Dabei sind die Bilder für alle christlichen Konfessionen interessant: Katholiken, Evangelisch-Reformierte, Orthodoxode und alle übrigen. Sogar Juden und Muslime können sich von einigen Bildern angesprochen fühlen, da diese in ihrer Religion ebenfalls vorkommen.

Farbe

Rot, grün und blau: Der ­sRGB-Farbraum oder Farbprofil basiert auf dem ­RGB-Farbmodell, das auf drei Farben aufgebaut ist. Wenn diese drei Farben kombiniert werden, schaffen sie Variationen von anderen Farben. Der ­sRGB-Farbraum wird durch eine bestimmte Menge an Farbinformationen zusammengesetzt; diese Daten werden verwendet, um Farben zwischen Geräten und technischen Plattformen, wie zum Beispiel Computer-Bildschirme, Drucker und Web-Browsern zu rationalisieren und zu optimieren. Jede Farbe in dem ­sRGB-Farbraum liefert die Möglichkeit von Variationen dieser Farbe.
SRGB ist der weltweite Standardfarbraum. Die meisten Consumer-Anwendungen, Geräte, Drucker und Web-Browser sind standardmäßig auf sRGB eingestellt und lesen im Umgang mit Bildern die Farbinformationen entsprechend. Wenn es um einen effizienten Arbeitsablauf geht, ist sRGB König. Im Großen und Ganzen wollen E-Commerce-Unternehmen in der Regel keine Billboard-Ausdrucke Ihrer Produktbilder anfertigen; die meisten müssen nur Poster-Ausdrucke oder ähnliches drucken. Die Verarbeitung von Bildern im ­sRGB-Farbprofil wird dafür sorgen, präzise Farben zu erhalten, sowohl beim Drucken von Bildern über verschiedene Geräte, sowie beim Hochladen ins Internet. (Textquelle)

fertiges Bild

Bei diesem Bild handelt es sich um ein abgeschlossenes und fertig gestelltes Bild. Dieser Begriff dient zur Abgrenzung von der Skizze.

Geografische Orte

Von Agnes Avagyan erstellte Zeichnungen zu konkreten Orten, welche beispielsweise für Einladungen, Flyers und Plakate verwenden werden können. Die Zeichnugen sind in dem für Agnes typischen Cartoon-Stil.

Kirche

Als Armenierin liegt es mir nahe, mich mit der Kirche zu beschäftigen. Armenien nahm im Jahr 301 das Christentum als Staatsreligion an. Die Armenische Apostolische Kirche ist eine altorientalische Kirche mit heute neun Millionen Christen in zwei Katholikaten (Etschmiadsin, Sis), zwei Patriarchaten (Jerusalem, Konstantinopel) und rund 30 Diözesen, davon neun in Armenien.
Die Armenische Apostolische Kirche ist die älteste „eigenberechtigte“ Staatskirche der Welt und beansprucht apostolische Gründung. Der Überlieferung nach haben die Apostel Judas Thaddäus und Bartholomäus in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts in Armenien gepredigt, christliche Gemeinden gegründet und das Martyrium erlitten. Weil dem Armenischen Volk das Christentum von den Aposteln gebracht wurde, nennt sich die Armenische Kirche „apostolisch“. Der Name „Gregorianische Kirche“ leitet sich vom Schutzpatron des armenischen Volkes, Gregor dem Erleuchter, d. h. dem Täufer ab. Weil nach der Überlieferung im Jahr 301 – nach der historischen Forschung wahrscheinlich 314 – König Trdat III., der durch Gregor bekehrt worden war, das Christentum zur Staatsreligion erhob, ist Armenien der älteste christliche Staat der Welt. Den ersten Kirchenbau ließ Gregor der Legende nach in Aschtischat errichten, die Gründung der ersten Kirche in Etschmiadsin wird ebenfalls auf Gregor zurückgeführt. (Textquelle)

Luzern

Zeichnungen zur Leuchtenstadt Luzern am Vierwaldstättersee, bekannt mit ihren Wahrzeichen wie Kapellbrücke, Museggmauer, Hofkirche und KKL.

 

Bildautor: Agnes Karikaturen - Auftritte als Alleinunterhalter Live-Karikaturistin in Hünenberg, Hunzenschwil, Hurden, Hüswil, Huttwil, Illanz, Illnau, Ins, Interlaken, Ipsach, Ittigen, Jegenstorf, Jegenstorf, Jona, Kaiseraugst, Kallnach, Kaltbrunn, Kandersteg, Kastanienbaum, Kempraten, Kemptthal, Kerns, Kerzers, Kilchberg, Killwangen-Spreitenbach, Kirchberg-Alchenflüh, Klingnau, Klingnau, Klosters, Kloten, Klus, Knonau, Koblenz, Kollbrunn, Kölliken, Köniz, Konstanz, Kreuzlingen, Kriens, Kriens Obernau, Küsnacht, Küssnacht a.R., La Chaux-de-Fonds, La Tour-Village, Lachen, Landquart , Langendorf, Langenthal , Langnau im Emmental, Langnau-Gattikon, Laufen, Lausanne, Lausen, Le Pâquier-Montbarry, Léchelles, Leimbach AG, Lengnau, Lenzburg, Les Marches, Liestal, Ligerz, Lindenholz, Locarno, Lohn-Lüterkofen, Lörrach, Lotzwil, Lugano, Lungern, Lützelflüh-Goldbach, Luzern, Lyss, Lyssach, Madiswil, Mägenwil, Maienfeld, Malans, Malters, Männedorf, Martigny, Matran, Meggen, Meilen, Meiringen, Mels, Menziken, Menziken, Merlischachen, Mettmenstetten...


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