Kriens Gallus Baer Brot

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Das Wappen von Kriens zeigt in Weiss auf grünem Boden rechts den heiligen Gallus mit schwarzer Kutte, gelbem Heiligenschein und Abtstab; links den holztragenden schwarzen Bären, der ein gelbes Brot erhält. Die Darstellung des Holz tragenden Bären und des Brot verteilenden Gallus geht zurück auf die Legende einer Begegnung der beiden. Der Inhalt dieser Legende allerdings wird je nach Quelle unterschiedlich dargestellt.

In der einen Fassung wird davon erzählt, dass Gallus einen hungrigen Bären mit Brot fütterte. Dafür half der dankbare Bär Gallus eine Holzhütte zu bauen, die sich im Laufe der Zeit zu einem der grössten Schweizer Klöster – dem Kloster St. Gallen – entwickelte.

In einer anderen Fassung soll der Bär nachts in der Mühleggschlucht (im Kanton St. Gallen) dem schlafenden Hiltibod und Gallus begegnet sein. Gallus habe sich auch dann nicht einschüchtern lassen, als sich der Bär aufrichtete. Da soll Gallus dem Bären befohlen haben: “Ich gebiete dir im Namen des Herrn. Nimm dieses Holz und trage es ins Feuer!” . Der Bär gehorchte und trug das Holz zum Feuer. Gallus gab dem Bär anschliessend ein Brot unter der Bedingung dass er sich nie mehr erblicken sollte. Hiltibod soll alles mitgehört haben und sagte zu Gallus : “Jetzt weiss ich dass der Herr mit dir ist wenn selbst die Tiere des Waldes deinem Wort gehorchen.” Der Bär tauchte nie wieder auf.

Diese Begebenheit war der Geschichte nach ein Zeichen Gottes an Gallus, dass er dort bleiben sollte. Der Bär wurde auch das Wappentier der Stadt St. Gallen.

Am 16. Oktober 640 (nach anderen Quellen: 620 oder 646-650) starb der heilige Gallus nach seiner letzten Predigt in Arbon. Dieser Tag, der Gallustag, wird heute auch in Kriens noch gefeiert. (Textquelle)

“Gallus wurde um 550 wohl in Ulster (Nordirland) geboren, er verstarb an einem 16. Oktober gegen 650 in Arbon. Die Zugehörigkeit des Gallus zum irisch-kolumbanischen Mönchtum des 6.-7. Jahrunderts gilt als gesichert, seit Walter Berschin die älteste, fragmentarische Fassung (“Vetustissima”) der Gallus-Vita in die Zeit um 680 datieren konnte. Eine irische Genealogie des 9. Jahrhunderts nennt Gallus Callech und behauptet seine Herkunft aus der königlichen Verwandtschaft der heiligen Brigida. Wegen Gallus’ alemannischer Sprachbeherrschung vermutet Gerold Hilty eine Herkunft aus den Vogesen…” (Textquelle)

Die Anfänge der Siedlung St. Gallen gehen auf den Mönch St. Gallus (* um 550; † 620 oder 640) zurück, der als Schüler des irischen Missionars Columban von Luxeuil in das Gebiet der heutigen Schweiz gekommen war, um die Alamannen zum Christentum zu bekehren. 612 errichtete Gallus am Fluss Steinach eine Einsiedlerklause. Zu jener Zeit erstreckte sich der sogenannte Arboner Forst vom Appenzellerland bis zum Bodensee. Der Legende nach soll Gallus auf dem Weg Richtung Alpstein am Ausgang der Mülenenschlucht in einen Dornbusch gefallen sein. Er deutete dieses als Zeichen Gottes, an diesem Ort zu bleiben. Gallus und seine Jünger zogen in der Gegend umher und gewannen viele Leute für den christlichen Glauben. Er stand der Bevölkerung mit weisem Rat bei und heilte angeblich viele Kranke, darunter auch die Tochter des Herzogs von Schwaben. Dadurch drang die Kunde von den frommen Einsiedlern der Steinach weit ins Land hinaus. Gallus starb am 16. Oktober 640(?) in Arbon. Er wurde in seiner Klause an der Steinach beigesetzt. Nach seinem Tod zerfiel seine Zelle, Wallfahrer vom Bodensee besuchten jedoch regelmässig sein Grab. Im Jahr 719 gründete der alemannische Priester Otmar (689–759) zu Ehren von Gallus am Wallfahrtsort eine Abtei und gab ihr den Namen «Sankt Gallen» (Fürstabtei St. Gallen). Bis zum Untergang der Abtei im Jahr 1805 war St. Gallen ein Benediktinerkloster. Es wurde im Frühmittelalter zu einer Zufluchtstätte für irische Gelehrte und Künstler, die ihre Heimat wegen der Einfälle der Wikinger und der Dänen verlassen hatten. St. Gallen liegt ausserdem am Jakobsweg von Rorschach nach Einsiedeln. (Textquelle)

Wer gerne mehr über den Heiligen Gallus wissen will, dem sei folgendes Büchlein empfohlen, die Biografie von Walahfrid Strabo aus dem 9. Jahrhundert: Link zu Reclam

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